Der Aston Martin Vulcan: Ein Fabelwesen Auf Schweizer Strassen
aston martin vulcan – ein Name, der in der automobilen Welt wie eine Legende klingt. Und dieses Jahr, 2026, erlebt das britische Hypercar-Monster eine unerwartete Renaissance, mitten in der Schweiz. Während die meisten Hersteller auf Elektro setzen, bleibt dieser 7,0-Liter-V12-Saugmotor ein purer, ungezähmter Schrei der Verbrenner-Ära. Ein exklusiver Kreis von Sammlern in Genf und Zürich hat sich zusammengeschlossen, um den Vulcan nicht nur in der Garage zu halten, sondern auf abgesperrten Rennstrecken wie dem Circuit de Monaco oder dem neuen Zürichring zu zeigen. Die Faszination? Roh, laut, unberechenbar.
Warum ausgerechnet die Schweiz? Wegen der strengen Zulassungsgesetze war der aston martin vulcan lange ein reines Track-Day-Fahrzeug. Doch neue, spezielle Event-Bewilligungen für historische Prototypen erlauben nun eine limitierte Bewegungsfreiheit. Die Szene flüstert von einem geheimen Treffen im Engadin, wo ein Vulcan gegen einen McLaren Senna und einen Pagani Huayra R antreten soll. Kein Wort über offizielle Bestätigung, aber die Gerüchteküche brodelt.
Wieso der Vulcan nie wirklich auf die Strasse gehörte
Der Aston Martin Vulcan wurde 2015 als reines Rennfahrzeug für die Strecke entwickelt – ohne Kofferraum, ohne Komfort, ohne Rücksicht. 24 Stück weltweit. Jeder einzelne ein Unikat. Der V12-Motor leistet über 800 PS, aber das wirklich Verrückte ist das Drehmoment. 780 Nm bei 5.500 U/min. Mit einem sequentiellen Sechsgang-Getriebe und einem Chassis aus Carbon – das ist kein Auto, das ist eine Atombombe auf Rädern. In der Schweiz ist der Lärmpegel selbst auf abgesperrten Strecken ein Thema. Die Anwohner am Zürichring haben bereits Beschwerden eingereicht. Aber die Besitzer zahlen Strafen lieber als auf das Fahrerlebnis zu verzichten.
Der Vulcan als Wertanlage: Preise explodieren 2026
Wer vor zehn Jahren knapp 2,3 Millionen Euro für einen Vulcan bezahlte, lacht heute. Der Gebrauchtmarkt ist verrückt: Ein Exemplar mit nur 300 Kilometern wurde kürzlich in Lugano für 5,8 Millionen Franken gehandelt. Das ist eine Steigerung von über 150 Prozent. Schweizer Sammler kaufen nicht nur, sie handeln auch. Die Nachfrage aus den USA und dem Nahen Osten ist riesig, aber die Schweiz hat sich als Drehkreuz für exklusive Hypercar-Transaktionen etabliert. Der Grund: Steuerliche Vorteile und die Diskretion der Händler.
Technische Details: Der letzte grosse Sauger
Der Aston Martin Vulcan teilt sich technisch kaum etwas mit dem Serien-Vantage. Es ist ein reines Rennfahrzeug mit einem 7,0-Liter-V12, der an den Cosworth-Motor des Aston Martin One-77 erinnert, aber noch extremer abgestimmt ist. Die Karosserie besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Das Trockengewicht liegt unter 1.400 Kilogramm. Trotz fehlender elektronischer Helferlein – kein ABS, keine Traktionskontrolle im normalen Sinne – ist der Vulcan erstaunlich fahrbar, wenn man weiss, was man tut. Ein Schweizer Privatier, der anonym bleiben will, sagte: "Es ist wie einen wilden Löwen an der Leine zu führen. Respekt ist alles."
Kulturclash: Verbrenner vs. Elektro in der Schweiz
2026 ist die Schweiz voller Ladestationen, und die Politik diskutiert ein Fahrverbot für Verbrenner ab 2035. Der Aston Martin Vulcan ist das Symbol des Widerstands. Eine kleine, aber lautstarke Bewegung von Enthusiasten fordert Ausnahmen für historische Rennfahrzeuge. Sie argumentieren, dass der Vulcan nicht mal täglich gefahren wird und kaum Emissionen verursacht – pro Jahr vielleicht 500 Kilometer. Die Diskussion ist hitzig. Auf dem Genfer Autosalon 2025 stand ein Vulcan neben einem Elektro-Konzept, und die Besucher strömten zu dem Benziner. Die Nostalgie siegt noch.
Wo den Vulcan in der Schweiz erleben?
Wer den Vulcan live sehen will, muss sich beeilen. Das nächste Event ist das "Swiss Hypercar Gathering" im September 2026 auf dem Circuit de la Maladière in Neuenburg. Dort werden drei Vulcane erwartet, darunter der legendäre schwarze Vulcan mit der Startnummer 17 – das Auto, das 2018 auf dem Nürburgring einen Rekord aufstellte. Tickets sind streng limitiert, und die Preise für die VIP-Lounge liegen bei 2.500 Franken. Ein Schnäppchen für das Privileg, den Sound eines V12 ohne Katalysator zu hören.
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